Ziellose Menschen haben auch Ziele!

 

Im letzten Blogeintrag habe ich Dir von einem sehr zielstrebigen Bekannten und seiner „angeblich ziellosen“ Schwester erzählt, damit Du verstehst, dass „ziellose“ Menschen genau wie zielstrebige Menschen auch Ziele haben. Sie verfolgen sie nur anders.

 

gluecklich-sein-ist-ein-ziel

 

Heute möchte ich Dir von einem Ehepaar aus meinem exklusiven INSIDER CLUB berichten, um Dir das noch einmal zu verdeutlichen. (Du willst wissen, was der INSIDER CLUB ist? Dann klicke hier!)

 

Dieses Ehepaar, das beruflich und privat große Veränderungen vorhatte, wollte nun mit mir als Coach sicherstellen, dass sie auch wirklich die richtige Richtung einschlagen. Eines Tages entbrannte ein heftiger Streit. Er wollte mit seiner Frau schriftlich ihre jeweiligen Ziele festhalten. Doch sie meinte, sie hätte sich noch nie Ziele gesetzt. Er erwiderte: „Genau das ist Dein Problem. Wenn wir unser Leben erfolgreich verändern wollen, brauchen wir gemeinsame Ziele und müssen wissen, wohin der andere will.“ Doch seine Frau fand einfach keine Ziele. „Ich brauche keine Ziele im Leben. Ich will einfach nur glücklich sein.“ Doch das war für ihn kein Ziel… Der Streit führte zu einer richtigen Eiszeit. Und dazu, dass die Frau zweifelte: Stimmte etwas nicht mit ihr, war sie wirklich ziellos?

 

Im nächsten Coaching, fragte ich sie, was „glücklich sein“ für sie bedeute. Sie sagte: „Ich will glücklich sein mit meinem Mann. Ich möchte ihn bei seinen neuen beruflichen Aktivitäten seelisch und mental unterstützen und dass er weiß, er hat mich als Frau, die ihn über alles liebt, immer im Rücken. Und ich möchte jeden Tag mein Leben genießen. Ich habe keine Lust mehr auf einen Vollzeitjob, der mich belastet. Ich will mich einfach um mich kümmern.

111 Motivationsschritte

Trage hier deine Daten ein und fordere Christian Bischoffs 111 Motivationsschritte an

 

Das sollten keine Ziele sein!? Die Dame hatte natürlich Ziele, nur nicht so konkrete wie ihr Mann. Das ist in Ordnung! „Glücklich sein“ ist ein Ziel! Wenn ein Mensch weiß, was ihn glücklich macht (Freunde, Natur, Sport) dann ist „glücklich sein“ ein Ziel. Wenn diesem Menschen jedoch permanent von seinem Umfeld eingeredet wird, dass mit ihm etwas nicht stimmt, dann findet er irgendwann selbst Dinge, die an ihm nicht richtig sind und KANN so einfach nicht mehr glücklich sein.

Die Dame hat Glück als Ziel und weiß auch, was sie nicht mehr will.

 

Schreibe Dir auf, was Du nicht mehr in Deinem Leben machen und akzeptieren willst! Dann frage Dich: Was will ich stattdessen? So kannst Du ganz einfach Deine Ziele definieren!

 

pilot-co-pilot

 

In Beziehungen gibt es oft einen Piloten und einen Copiloten. Bei unserem INSIDER-CLUB-Pärchen ist er der zielstrebige Pilot und sie die unterstützende Co-Pilotin. Beide sind in dieser Beziehung gleich wichtig, denn einer kann nicht ohne den anderen.

 

Erinnerst Du Dich an das Beispiel mit meinem Bekannten und seiner Schwester, aus dem letzten Blogeintrag? Ich hatte Dir von meinem Bekannten erzählt, der sich Sorgen um seine Schwester machte, weil die angeblich so plan- und ziellos durchs Leben ginge.

 

5 Tage nach seiner ersten Erkenntnis, dass seine Schwester durch ihre unbeschwerte Lebensweise unglaublich reich ist, trafen wir uns zum Wandern wieder. Mein Bekannter in der Zwischenzeit einen ganzen Tag mit seiner Schwester verbracht. Jetzt strahlte er überglücklich und erzählte:

Ich habe meine Schwester zum ersten Mal mit ganz anderen Augen gesehen. Ihre Leichtigkeit – bewundernswert. Allein wie sie ihren Tag beginnt, absolut fröhlich und leicht. Sie genießt den ganzen Tag unbeschwert das Leben und aus dieser Unbeschwertheit ergibt sich für sie alles. Ich habe meine Schwester den ganzen Tag beobachtet. Wir haben mit ihren Freunden Beach-Volleyball gespielt, in der Sonne den Sommer und das Leben genossen, Spaß gehabt, gelacht, gespielt – sie steht mitten im Leben und genießt es. Und alle um sie herum sind glücklich. Sie ist nicht planlos. Sie denkt von Tag zu Tag und macht das, was wir alle machen sollten – einfach leben.

 

Ich nickte und sagte zu ihm: „Weißt Du was? Du hast diese Leichtigkeit genauso – Du kannst das auch! Du warst nur in den letzten Jahren durch Deinen Studiengang in einem so zielstrebigen Umfeld – lauter Mitstudenten für die es im Leben nur um Karriere geht, dass Du diesen Teil von Dir begraben hast und aktuell nicht mehr bewusst lebst. Lebe ihn wieder – mach Dir Deine eigene Leichtigkeit bewusst! Ja, Du bist ein zielstrebiger Mensch. Doch Du hast diesen planlosen, Teil, der einfach nur glücklich sein will, genauso in Dir wie sie. Lebe ihn einfach auch bewusst!

 

Der Zielstrebige – hier ist das mein Bekannter –  setzt sich ein Ziel am Horizont, fragt sich dann jeden Tag: „Was kann ich tun, um dieses Ziel zu erreichen?“, behält den Weg vor Augen und geht jeden Tag zielstrebig weiter auf diesem Weg. Seine Herausforderung ist, dass er die tägliche Schönheit am Wegesrand nicht verpasst – die schönen Gelegenheiten, die jeder Tag bietet in Form von Erlebnissen, Begegnungen, Lachen, Freude und anderen Menschen, weil er ein Ziel verfolgt.

 

Der angeblich Ziellose – seine Schwester – hat in Wirklichkeit genauso ein Ziel – glücklich sein. Dieses Ziel möchte sie jeden Tag aufs Neue LEBEN. Morgens steht sie auf und fragt sich: „Was macht mich heute glücklich?“ Dann versucht sie jeden Tag so viele Dinge wie möglich zu tun, die sie mit Lebensfreude und Glück erfüllenso geht sie mit Leichtigkeit und Freude durchs Leben.

 

Jetzt habe ich eine Frage an Dich:

 

Welcher Lebensweg fühlt sich für Dich besser an? Es gibt hier kein richtig und kein falsch. Es gibt hier nur Deinen Weg. Die Antwort verrät Dir, wer Du bist. In Wirklichkeit verfolgen wir alle Ziele – bewusst oder unbewusst.

 

primaere-frage

 

 

Denke immer daran:

 

Du weißt nie, wo Dein Limit ist!

 

Recent Posts
Showing 3 comments
  • Micaela Buwitt
    Antworten

    Danke für diesen Beitrag Christian, jeder sollte sich das als Ziel setzen, ein Grundbedürfnis das man sich jeden Tag bewußt machen und leben sollte!!!!!!!
    Danke, lG Mica ?

  • Christine
    Antworten

    Lieber Christian,

    vielen Dank für die Aufmunterung. Wie oft halte ich mich doch selbst vom „GLÜCKLICH SEIN“ ab, aus Angst nicht genug zu leisten. Einfach mal loslassen…andere für einen sorgen lassen, dazu gehört eine große Portion Vertrauen und das Gefühl, dass man es „WERT“ ist.

    Alles Gute für Dich und Dein Team

  • Geri
    Antworten

    DANKE!!! Dieser Artikel zeigt nochmal eine ganz andere Seite Deiner Arbeit. TOLL! 🙂

Leave a Comment

Start typing and press Enter to search