Zufrieden sein und sich trotzdem weiterentwickeln!

 

Heute habe ich drei Impulse für Dich, die Dir helfen werden, mit Deiner aktuellen Situation zufrieden zu sein, aber trotzdem immer weiter Fortschritte in Deinem Leben zu machen! Außerdem erzähle ich Dir von einer unglaublichen Begegnung mit Samuel Koch, der ein unfassbar beeindruckender Mensch ist.

 

Impuls 1: Eigenverantwortung und Ehrlichkeit

 

Wirklich nachhaltigen Erfolg kannst Du nur erreichen, wenn Du volle Verantwortung für Deine aktuelle Situation und Dein Leben übernimmst. Du musst Deine Situation ehrlich analysieren, ihre Ursachen annehmen und das Beste aus ihr machen. Übernimm die Verantwortung für DEIN Leben statt anderen die Schuld zu geben oder in Mitleid zu versinken. Das bringt Dir nichts!

 

Eigenverantwortung =

  1. Ehrlich analysieren
  2. Verantwortung übernehmen
  3. Das Beste daraus machen

 

Dinge beim Namen nennen. Klartext reden.

Erst als ich angefangen habe, mit mir selbst Klartext zu reden und nichts mehr zu beschönigen, ging mein Erfolg durch die Decke. Denn erst, wenn Du Verantwortung für Dein Leben übernimmst und akzeptierst, dass Dein aktuelles Leben das Ergebnis Deiner Handlungen ist, kannst Du es zum Besseren verändern!

 

Ein Beispiel:

Wenn ein kleines Mädchen seinen dicken Papa fragt: „Papa, warum bist Du so dick?“, dann wäre – in den meisten Fällen – die ehrliche Antwort: „Meine liebe Tochter, ich bin so dick, weil ich mich mein Leben lang ungesund ernährt und viel zu wenig Sport gemacht habe. Mein Übergewicht ist das Ergebnis fehlender Disziplin. Mach Du das besser als ich!“

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So könnte der Vater ein Vorbild sein und auch etwas in seinem Leben ändern, weil er Verantwortung für seine Situation übernimmt!

 

Noch ein Beispiel:

Der 15-jährige Sohn steht vor Papa und fragt: „Papa, warum kann ich nicht mit ins Skilager? Warum haben wir so wenig Geld? Warum sind wir nicht reich?“ Die wahrscheinlichste Antwort: „Geld wächst nicht auf den Bäumen. Es ist alles so teuer. Mit Geld muss man sparsam umgehen. Wir haben halt nicht genug. Wir sind zwar nicht reich, aber wenigstens sind wir ehrlich.“

 

Ehrliche Antworten wären:

„Ich habe die letzten 20 Jahre immer alles ausgegeben und nie gespart. Ich habe mir immer überflüssige Dinge gekauft und damit die finanzielle Freiheit unserer Familie zerstört. Mir war die kurzfristige Freude immer wichtiger als langfristige Anlagen. Deswegen sind wir heute nicht reich. Weil ich unser Geld und damit unsere finanziellen Rücklagen in den letzten 20 Jahre verpulvert habe.“ Das wäre eine ehrliche Antwort, denn wenn Papa 20 Jahre gespart hätte, hätte er heute sehr wahrscheinlich ein sehr gutes finanzielles Polster.

„Ich habe mich für einen Beruf entschieden, indem ich nicht viel verdiene. Der Beruf macht mir Spaß, ich wollte nie mehr und zahle daher den Preis, dass wir nicht mehr Geld haben und nicht reich sind. Ich wollte nie selbstständig oder reich werden.“ Das wäre eine ehrliche Antwort und absolut in Ordnung. So kann der Sohn entscheiden, dass er als Erwachsener einen anderen Weg gehen muss, wenn er reich werden will.

Oder der Vater sagt: „Ich habe Fehlentscheidungen bei der Geldanlage getroffen und dabei viel verloren. Darum haben wir heute nicht viel Geld.“ Jetzt kann der Vater etwas ändern, weil er Verantwortung für die Situation übernommen hat, und der Sohn lernt vielleicht, was er bei Geldanlagen nicht machen sollte.

 

 

 

Impuls 2: Konstruktiv denken!

 

Wenn Dich etwas frustriert und Du emotional in einem Loch bist, lenke Deine Gedanken schnell auf etwas Positives. Lerne auf Papier zu denken: Nimm Dir ein Blatt Papier und schreibe alles auf, was Du tun kannst, um aus dieser Situation wieder herauszukommen! So sammelst Du konstruktive Gedanken und wirkst all den Worst-Case-Szenarien entgegen, die Dein Kopf in solchen Situationen erfindet.

Lerne konstruktiv zu denken, dann sieht die Welt schon viel besser aus!

 

 

 Impuls 3: Das Spiel des Lebens

 

Im Leben geht es immer darum, Fortschritte zu erzielen, persönlich zu wachsen, besser zu werden und Ergebnisse zu erzielen. Überlege einmal: Wärst Du zufrieden, wenn Du heute immer noch Deinen finanziellen Stand von vor 10 Jahren hättest? Wenn Du beruflich noch da wärst, wo Du vor Jahren warst? Wenn Deine persönliche Entwicklung stillstünde? Natürlich nicht!

Genau aus diesem Grund sind so viele Menschen unzufrieden. Weil sie schon seit Jahren kaum oder gar nicht vorankommen und einfach keinen Fortschritt erleben! Stagnation verursacht Resignation!

Um es noch einmal bildlich zu sagen: Die Bänke in der ersten Klasse sind so niedrig, dass Du da als Erwachsener nicht mehr sitzen kannst, weil Du es nicht mehr sollst. Doch viele Erwachsene gehen in ihrem Leben quasi immer noch in die erste Klasse, weil sie immer noch nicht verstanden haben, worum es im Leben geht. Sie wissen nach all den Jahren immer noch nicht, wie sie das Spiel des Lebens gewinnen und glücklich werden.

Im Leben geht es darum zu wachsen, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen, besser zu werden und möglichst gute Ergebnisse zu erzielen.

 

Samuel Koch:

 

Um diese drei Impulse zu untermauern, möchte ich Dir von einem ganz besonderen Menschen erzählen. Samuel Koch wurde im September 1987 geboren und wuchs als Geräteturner auf. Traurige Berühmtheit erlangte er aber erst 2010, als er bei „WETTEN DASS…“ schwer verunglückte. Seitdem ist er vom Hals abwärts querschnittgelähmt. Dennoch hat er eine beeindruckende Karriere hingelegt. Er ging auf die Schauspielschule und ist festes Mitglied des Ensembles des Staatstheaters Darmstadt. Geheiratet hat er mittlerweile auch.

Ich durfte ihn letztes Jahr auf einer Veranstaltung meines Kollegen Rene Borbonus kennenlernen. Samuel hielt dort einen Vortrag. Drei seiner Kernaussagen werden Dir für Dein Leben helfen:

 

Kernaussage 1: Eigenverantwortung

 

Der Vortrag beginnt. Samuel Koch steht mit seinem Rollstuhl an der Seite und wird von der Moderatorin vorgestellt. Es herrscht eine etwas angespannte Stimmung und Atmosphäre im Raum. Samuel sitzt in einem Rollstuhl, das erzeugt in vielen Menschen ein ungutes Gefühl, weil sie nicht wissen, wie sie mit einem Rollstuhlfahrer umgehen sollen.

Nach dem Vortrag: Tosender Applaus. Samuel rollt langsam in die Mitte des Raumes. Schaut sich um. Schaut das Publikum an. Sekundenlange Stille. Die Anspannung ist greifbar. Nach einer gefühlten Ewigkeit sagt Samuel:

 

Mitleid bringt niemandem etwas. Auch mir nicht. Deswegen hilft es mir nicht, wenn irgendjemand von Ihnen jetzt denkt: „Ach, Du armer Kerl, sitzt in einem Rollstuhl.“  Das macht es für mich nur schwieriger, mich selbst als echten Kerl zu sehen.“

 

In dem Moment spürte man, wie die gesamte Anspannung verschwand und Empathie und Güte sich verbreiteten. Alle Beteiligten atmeten erleichtert auf. Samuel hatte ihnen gerade die Erlaubnis gegeben, ihn ganz normal zu behandeln.

Diese Aussage zeugt von der höchsten Stufe des Erwachsenseins: Samuel übernimmt 100% Verantwortung für seine Situation. Sie ist jetzt, wie sie ist. Er macht das Beste daraus. Obwohl er jede Sekunde auf fremde Hilfe angewiesen ist, will er trotzdem das Beste aus diesem Leben machen. Das ist Eigenverantwortung. Eigenverantwortung ist der Schlüssel zur inneren Freiheit.

 

 

Kernaussage 2: Positiv denken

 

Nach Samuels Vortrag gibt es eine Fragerunde.  Ein Teilnehmer will wissen: „Wie gehst du mit Deinen täglichen Schmerzen um?“ Samuel hat täglich nämlich immer noch große Schmerzen. Er denkt kurz über die Frage nach. Dann sagt er ruhig: „Ich fokussiere mich auf etwas Anderes. Ich denke an die guten Dinge in meinem Leben. Ich mache eine Dankbarkeitsliste mit 50 Punkten in meinem Kopf.“, und er fängt an, aus dem Stehgreif mindestens 30 Dinge aufzuzählen, für die er heute dankbar ist. Mit jedem Punkt wird das Lächeln im Publikum größer, weil er das mit einer enorm authentischen Glaubwürdigkeit macht.

Dankbarkeit ist das Reinigungsprogramm für Deine Seele. Worauf Du Dich fokussierst, das fühlst Du auch. Fokussiere Dich auf Deine Schmerzen und Du hast Schmerz. Fokussiere Dich auf Dinge, in deinem Leben, für die Du dankbar bist und Du hast Dankbarkeit.

 

 

Kernaussage 3: Sei zufrieden

 

Das absolute Highlight von Samuels Vortrag war die letzte Frage aus dem Publikum: „Samuel, wie gehst Du damit um, dass Du jeden Morgen aufwachst, Dich jemand für den Tag bereitmacht, Dich in den Rollstuhl hievt und Du genau weißt, dass Du aus diesem Rollstuhl in Deinem Leben nicht mehr herauskommst? Wie bleibst Du motiviert und wehrst Dich gegen Frust und Depression?“

Die Antwort:

„Sei zufrieden, aber gib Dich nicht zufrieden. Wenn ich morgen in die Physiotherapie fahre, dann ist mein Ziel, dass ich meinen Finger minimal mehr bewegen kann als heute. Dass es täglich ein bisschen aufwärtsgeht mit meinem Körper. Sei zufrieden, aber gib Dich nicht zufrieden!“

 

Lieber Samuel, danke für diesen Satz. Er ist seitdem mein Leitstern jeden Tag: Ich bin zufrieden, aber ich gebe mich nicht zufrieden. Fortschritt ist das Spiel des Lebens. Sei zufrieden mit dem, was du hast, aber strebe gleichzeitig nach ein bisschen mehr.

Ist das nicht der Schlüssel zu Erfolg und Glück im Leben?

 

 

Höre Dir gern auch meine Podcastfolge zu diesem Thema an! Auf iTunes hat sie die Nummer #077.

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Denke immer daran:

Du weißt nie, wo Dein Limit ist!

 

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