Versagensängste – Woher sie kommen und wie du sie überwindest

Versagensängste sind eine der größten Blockaden in der Persönlichkeitsentwicklung.

Jede Handlung beinhaltet zwar auch die Chance zu scheitern. Es ist jedoch entscheidend, wie dieses Scheitern aufgenommen wird.

Wird es ausschließlich negativ wahrgenommen, so kann es schädlich sein. Denn die Betroffenen suchen in der Möglichkeit des Scheiterns ihre Ausrede es gar nicht erst zu versuchen.

Die Versagensängste überwiegen und lähmen den Betroffenen letztendlich.

Diese Art der Angst senkt dein Potenzial oder zwingt dich dazu aufzugeben, bevor du es überhaupt versuchst.

Versagensängste sind eine der häufigsten Ängste in der heutigen Leistungsgesellschaft.

Vermutlich hat es jeder von uns schon einmal erlebt. Die Angst davor sein Leistungspotenzial nichts abrufen zu können oder den Mund nicht auf zu bekommen, wenn es wichtig wäre.

Die Angst davor Fehler zu machen ist weit verbreitet. Sie leitet sich häufig aus der Angst vor Ablehnung ab.

 

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Ursachen für Versagensängste

 

 

Laut Definition ist sie die Angst, in einer bestimmten Situation, nicht die erwartete Leistung zu erbringen.

Viele Psychologen vermuten die Ursache hierfür in der Kindheit.

Zumeist ist sie auf mangelnde Anerkennung durch die Eltern zurückzuführen. Das Kind lernt, dass sie nur positiv bestärkt werden, wenn sie sich so verhalten, wie es erwartet wird. Erfüllen sie die Erwartung nicht, fühlen sie sich abgelehnt und minderwertig.

Weiterhin liegt eine Ursache auch in der Sozialisation des Menschen. Das Umfeld, egal ob kulturell, gesellschaftlich oder auch das persönliche Umfeld ist entscheidend. Aus unserem Umfeld beziehen wir unsere individuellen Werte. Diese unterscheiden sich bei den meisten, wenn teilweise auch nur in Nuancen.

Misserfolge oder Fehler werden als rein negative Form der Erfahrung wahrgenommen. Wer einen Fehler macht versagt.

Dies ist in vielen anderen Ländern umgekehrt. Fehler sind in ihrem Wertesystem entscheidend für die persönliche Entwicklung.

Das deutsche Wertesystem besagt, dass du versagt hast, wenn du beruflich gescheitert bist, oder Fehler gemacht hast, die dich deine Stelle gekostet haben.

Die US-Amerikaner sehen das ganze lockerer. Für sie gehört Versagen zum zwingend erforderlichen Erfahrungsschatz eines jeden erfolgreichen Menschen.

 

Der wohl bekannteste Basketballer aller Zeiten, Michael Jordan, sagte einst:

 

I’ve missed more than 9000 shots in my career. I’ve lost almost 300 games. 26 times, I’ve been trusted to take the game winning shot and missed. I’ve failed over and over and over again in my life. And that is why I secceed.

 

Er hat also über 9000 Würfe in seiner Karriere verfehlt und fast 300 Spiele verloren. 26 Mal wurde ihm der Ball anvertraut, wenn es darum ging, den entscheidenden Wurf zu nehmen und er hat ihn verfehlt. Aber erst dieses wiederholte Scheitern in seinem Leben, gab ihm die Chance erfolgreich zu sein.

 

Viele überaus erfolgreiche Menschen haben solche Geschichten hinter sich.

 

Die Beatles wurden beispielsweise 1962 vom Plattenlabel Decca Records abgelehnt, da diese der Meinung waren, dass Gitarrenmusik aus der Mode kommen würde. Sie machten dennoch weiter und wie das ausging wissen wir ja alle.

 

 

Versagensängste und ihre Symptome

 

 

Angst folgt eigentlich immer dem selben Schema. Die Symptome von Versagensangst unterscheidet sich also nicht groß von anderen Ängsten.

 

Körperliche Symptome sind beispielsweise:

 

  • Nervosität
  • Herzrasen
  • Appetitlosigkeit
  • Atembeschwerden
  • Durchfall
  • Starkes Schwitzen
  • Schlafstörungen

 

Diese Symptome sind selbstverständlich unangenehme Leiden, die für den Menschen zu einer starken Belastung werden können.

Doch auch psychologische Probleme bilden sich.

Angst entzieht einem Menschen die Kontrolle über die Situation. Emotionale Reaktionen sind dementsprechend schwieriger zu steuern, was zum Verlust der Selbstkontrolle führen kann.

Menschen, die sich verstärkt mit Angstproblemen rumschlagen müssen bilden häufig bestimmte Verhaltensmuster. Mit diesen soll die Angst verhindert werden.

Gerade Versagensängste können dauerhafte Schäden am eigenen Wohlbefinden hinterlassen. Die permanente Angst, beim Versagen ertappt zu werden, kann auf Dauer zu einer Depression oder zum Burn-Out führen. Dementsprechend hilft es, so früh wie möglich dagegen an zu steuern.

Der erste Schritt hierzu ist sich bewusst zu machen, dass Misserfolge oder Fehler ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens sind. Wir lernen aus ihnen für die Zukunft.

Versagensängste sind meist unbegründet oder zumindest unrealistisch hoch angesetzt. Die möglichen Konsequenzen rechtfertigen diese Art der Angst eigentlich nie.

 

 

Hast du Versagensängste?

 

 

Versagensängste treten in der heutigen Gesellschaft recht häufig auf. Das liegt zum einen an den hohen Erwartungen von Arbeitgebern und dem Bekanntenkreis, zum anderen aber an der eigenen Definition von Erfolg und Versagen. Viele nehmen kleinste Rückschläge als herben Verlust wahr.

Wie sieht das bei dir aus?

Denkst du, dass dich Versagensängste plagen?

Wenn du dich in den folgenden 10 Zeichen sehr gut wiedererkennen kannst, dann solltest du dich weiter mit dem Thema beschäftigen, um langfristig eine Lösung zu finden.

 

  1. Versagen lässt dich daran zweifeln, wie klug oder fähig du bist.
  2. Du machst dir Sorgen, was andere über dich denken, wenn du einen Fehler machst.
  3. Du möchtest andere nicht mit deinem Versagen enttäuschen.
  4. Deswegen verringerst du deren Erwartungen schon vorher, indem du sagst, dass du vermutlich versagen wirst.
  5. Wenn du einen Fehler machst, fällt es dir schwer zu erkennen, was du anders hättest machen können.
  6. Kleine Dinge lenken dich häufig von deiner Aufgabe ab, auch wenn sie eigentlich unwichtig sind.
  7. Du schiebst deine Aufgaben auf und riskierst am Ende zu wenig Zeit zu haben.
  8. Kurz vor Abgabeterminen reagiert dein Körper stark gestresst. (z.B.: Du bekommst starke Kopfschmerzen, die dich von der Arbeit abhalten)
  9. Du bist besorgt, dass deine Mitmenschen das Interesse an dir verlieren, sobald du einen Fehler machst.
  10. Du hast Angst, dass schon kleinere Fehler dir die Zukunft verbauen, die du dir vorgestellt hast.

 

 

Versagen – Eine Sache der Perspektive

 

 

Es ist unmöglich durch das Leben zu gehen, ohne die Erfahrung des Versagens zu machen. Kein Mensch ist fehlerfrei.

Menschen, die jedoch versuchen jegliche Fehler unter allen Umständen zu verhindern, leben ein langweiliges Leben.

 

Das Gute am Versagen ist: Es ist Ansichtssache!

 

Wie wir es aufnehmen zu versagen liegt voll und ganz in unserer Hand.

Wir können Fehler als das Ende der Welt betrachten. Unsere Unzulänglichkeit mit ihnen beweisen.

Oder wir sehen Fehler als Lektion. Als wichtigen Bestandteil unseres Lebens. Erst dadurch wachsen wir.

Versagen lähmt uns nur, wenn wir es zulassen.

Denk an all die Möglichkeiten, die wir uns selbst verwehren würden, wenn wir nach dem ersten Rückschlag aufgeben würden.

Es gibt so viele Beispiele von erfolgreichen Menschen, die erst versagten, bevor sie erfolgreich wurden.

 

Walt Disney wurde vom Kansas City Star gefeuert, weil sein Redakteur der Meinung war, es mangele ihm an Vorstellungsvermögen und guten Ideen. Erst später definierte er mit seinen Filmen die Kindheit von Millionen neu.

 

Steven Spielberg wurde mehrmals von der University of Southern California abgelehnt, als er sich um ein Filmstudium bewarb. Mittlerweile besitzt er 3 Oscars und wurde mit diversen Auszeichnungen gekrönt.

 

Der Rapper Jay-Z schaffte es in seinen jungen Jahren nicht, bei einem Musiklabel zu landen. Er verkaufte seine ersten CD’s mit seinen Freunden aus dem Kofferraum ihres Autos. Mittlerweile ist er laut dem Forbes Magazin 550 Millionen US-Dollar schwer.

 

Wir alle werden auf unserem Weg zum Erfolg stolpern und vielleicht auch fallen. Wir werden schlechte Entscheidungen treffen und man wird unsere Ideen ablehnen. Aber dabei dürfen wir nicht aufgeben.

Hätten Walt Disney oder Steven Spielberg nach ihren ersten Misserfolgen aufgegeben, wie würde unsere Filmlandschaft heute aussehen?

Hätte Michael Jordan aufgegeben, wäre er nie der beste Spieler aller Zeiten geworden.

 

Versagensängste überwinden

 

 

Der wahrscheinlich wichtigste Aspekt, wenn man Versagensängste überwinden möchte ist, dass man sich immer wieder ins Gedächtnis ruft, dass Fehler und Versagen unvermeidlich sind.

Wer das realisiert hat, ist bereits auf dem besten Weg.

Ich gebe euch jetzt ein paar Tipps, die dabei helfen, diese Angst zu überwinden.

 

 

#1 Versagen anders definieren

 

 

Was ist Versagen? Diese Frage kann jeder für sich selbst beantworten.

Ich sage mir immer: „Das einzig wirkliche Versagen ist das, aus dem du nichts lernst.

Ein Motto aus dem Silicon Valley ist: „Fail fast, fail forward.„. Versagen wird also als Teil des Weges zum Erfolg verstanden.

Der größte Fehler wäre, sich nicht weiterzuentwickeln und nicht die eigenen Grenzen auszuloten. Auch Erfolgsriesen wie Facebook wissen und nutzen diese Lebensphilosophie. Wer keine Risiken eingeht, nichts aufbaut und sich nicht entwickelt, stirbt langsam. Auch bei Facebook sind Initiativen wie die Anstups-Funktion oder Beacon gescheitert.

Im Verkaufswesen gibt es das Sprichwort: „Jedes ’nein‘ bringt dich einen Schritt näher an das ‚ja‘.

Also sieh Fehler oder Misserfolge nicht direkt als totales Versagen an, sondern als Chance, daraus zu lernen.

 

 

#2 Erfolge sammeln

 

 

Was hast du bereits so erreicht in deinem Leben? Mach dir eine Liste mit Erfolgen, abgeschlossenen Projekten oder erfolgreichen Prüfungen. Nimm dir die Zeit dafür. Jetzt hast du immer eine Liste mit Erfolgen, die dich daran erinnert, dass du Erfolg haben kannst, wenn du nur dafür kämpfst. Du hast schon öfter Erfolg gehabt, wieso sollte diesmal etwas anderes dabei herauskommen?

Ich denke, dass die einfachste Art gegen Versagensängste vorzugehen die ist, dass man sich selbst Erfolge verschafft. Aktion unterdrückt Angst.

Jedes Handeln ist beim ersten Mal schwierig, wird jedoch leichter, je häufiger man es wiederholt.

Überlege dir kleine Aufgaben, setz dir kleine Ziele. Versuche deine Erfolge ruhig und nicht überstürzt zu sammeln.

Viele Menschen sind der Ansicht, alles müsse direkt beim ersten fehlerfrei Mal gelingen. Das ist aber Blödsinn. So läuft es selten.

Hattest du auch Angst, als du dich nachdem du den Führerschein gemacht hast, das erste mal allein ins Auto gesetzt hast? Fährt man jedoch regelmäßig, verschwindet diese Angst sehr schnell.

Die Angst davor Fehler zu machen, oder davor das etwas passieren könnte, war unbegründet.

Wenn du diese kleinen Erfolge sammelst, wirst du schnell an Selbstvertrauen gewinnen, was mich zum nächsten Punkt bringt.

 

 

#3 Begegne Angst mit Selbstvertrauen

 

 

Am besten lassen sich Menschen von denen führen, die es mit Selbstvertrauen tun.

Niemand ist Teil einer Verschwörung, die auf dein Versagen aufbaut. Wenn du mit Selbstvertrauen und Selbstsicherheit auftrittst neigen die Leute eher dazu, dir auch ihr Vertrauen zu schenken und dich zu unterstützen.

Gute Sachen werden passieren und du bringst dich selbst in die richtigen Umstände und Gelegenheiten.

Hier unterscheiden sich wiederum die Kulturen unterschiedlicher Länder. In Deutschland sieht man neue Ideen für Unternehmen grundsätzlich skeptischer als in anderen Ländern.

Du hast eine Idee für ein neues Unternehmen, die vielleicht etwas unkonventioneller ist? Dann wirst du häufig gesagt bekommen, dass es nicht möglich sei, so ein Unternehmen aufzubauen beziehungsweise dauerhaft zu etablieren.

Die US-Amerikaner haben dazu beispielsweise eine völlig andere Einstellung. Du wirst, wenn du deine Idee vorstellst, viel häufiger auf Zuspruch und Unterstützung stoßen. Versuche in diesem Fall also wie sie zu handeln.

Wenn du mit genügend Selbstvertrauen an die Sache herangehst und dich gut vorbereitest, wirst du auch hier positives Feedback bekommen.

 

 

#4 Visualisiere

 

 

Wenn ich hier von Visualisierung rede, meine ich alle Aspekte. Wie sieht der Erfolg aus? Die Resultate? Das Versagen?

 

Visualisiere zuerst den Erfolg. Betrachte vor dem inneren Auge genau das Szenario, in dem du deine Aufgabe erfolgreich bewältigt hast.

Welches Gefühl hast du? Wie reagieren die Leute um dich herum? War es wirklich so schwer, wenn man drüber nachdenkt?

Benutze deine Vorstellungskraft, um ein möglichst detailliertes Bild der Situation zu erschaffen. Lass die Risiken außen vor. Der Fokus liegt auf dem möglichen Gewinn und den Chancen die sich ergeben und die du ergreifst, um letztendlich den Erfolg zu verbuchen.

Je mehr du dich in die Situation hineinversetzt, desto mehr verspürst du das Erfolgsgefühl.

Dadurch können sich deine Versagensängste drastisch reduzieren.

 

Visualisiere außerdem die möglichen Resultate.

Viele Leute haben nicht direkt Angst vor dem Versagen, sondern eher vor dem Unbekannten. Diese Angst kann man abbauen, indem man alle potentiellen Ausgänge einer Situation visualisiert. Das hilft gleichzeitig bei deinen Entscheidungsprozessen.

Ein hierfür geeignetes Hilfsmittel ist der sogenannte Entscheidungsbaum, eine grafische Darstellung zur einfacheren Veranschaulichung von Ergebnissen.

 

Versagensängste lähmen häufig nur, weil die vorgestellte Katastrophe soviel größer wirkt, als sie tatsächlich ist.

Sei realistisch und male dir aus, wie die Konsequenzen deiner Taten tatsächlich sind. Ist es wahrscheinlich, dass etwas schief geht? Und falls ja, wie schlimm wäre das?

Hier kann externer Einfluss helfen. Sprich mit Freunden oder deiner Familie darüber.

 

Der letzte Punkt ist das Visualisieren von Hindernissen.

Stelle dir eine Situation vor, in der du auf ein Hindernis triffst. Gib dir selbst die Möglichkeit, die Angst zu spüren, die dich sonst so lähmt.

Und als nächstes visualisiere dich, wie du dich einfach weiter vorwärts bewegst.

Überlege dir, wie du bestimmte Hindernisse überwinden würdest und danach nutze dieses Wissen und stelle dir vor, wie du diese Hindernisse erfolgreich hinter dich bringst.

 

 

#5 Positives Denken

 

 

Positives Denken ist ein erstaunlich starkes Mittel um Selbstvertrauen zu gewinnen und damit aufzuhören, sich selbst zu sabotieren.

Nutze das positive Denken, um dir selbst zu helfen.

Um mehr darüber zu erfahren solltest du meinen Artikel dazulesen: Motivation durch eine positive Einstellung und positives Denken

 

 

#6 Habe einen Notfallplan

 

 

Wenn du aufgrund von Versagensängsten zögerst einen Schritt zu etwas hin zu machen, dann lege dir einen Notfallplan bereit.

Sie gehen selbstbewusster an eine Sache heran, wenn sie wissen, dass sie einen Plan B haben, falls ihr eigentlicher Plan scheitert.

Je weniger Gefahr du läufst zu versagen, desto eher bist du bereit auch mal ein Risiko einzugehen.

Das heißt natürlich nicht, dass du zuviel aufs Spiel setzen solltest. Aber den Mut zum Versagen zu haben, hilft ihnen dabei zu lernen. Durch deinen Notfallplan, versagst du ja auch nicht wirklich. Sondern deine Vorbereitung ermöglicht dir eine direkte zweite Chance.

 

 

#7 Nimm Möglichkeiten wahr

 

 

Versagensängste lassen dich oft das Gute in Etwas nicht sehen. Du nimmst Vorteile nicht wahr und erkennst Möglichkeiten nicht, da sie hinter dem Vorhang des Versagens sind.

Die Sache ist jedoch die, dass gewisse Risiken notwendig sind um Fortschritt zu erzielen.

Erst diese Risiken eröffnen neue Möglichkeiten.

Du kannst natürlich versuchen ein möglichst risikofreies Leben zu führen und dabei vielleicht auch verhältnismäßig glücklich sein. Du wirst auf diese Art des Lebens jedoch keine großen Sprünge nach vorne machen.

Dein Potenzial wird schnell ausgeschöpft sein und du hinterlässt keinen bleibenden Eindruck.

Gehe also auch mal ein Risiko ein!

Du musst ja nicht gleich deine finanzielle Sicherheit oder sogar dein Leben riskieren. Aber im Nachhinein zu merken, dass die Versagensängste unbegründet waren, oder der Verlust nicht so tragisch war wie vorher ausgemalt, gibt ihnen die Möglichkeit diese Angst zu bekämpfen.

 

 

 

#8 Betrachte das Worst-Case-Szenario

 

 

Es kann auch von großer Hilfe sein, sich einfach mal das Worst-Case-Szenario vorzustellen. Also den übelsten Ausgang einer Situation.

Natürlich gibt es hierbei die Möglichkeit, dass dieses Szenario desaströs ist. Die andere und deutlich häufigere Möglichkeit ist, dass dieses Szenario weniger schlimm ist, als zuerst gedacht.

Du solltest dir immer die Frage stellen, wie viel Anstrengung das Worst-Case-Szenario dir abverlangt und wie lange es dauert, bis das schlimmste überwunden ist und es bergauf geht.

Meistens ist diese Zeit kürzer als angenommen. Schließlich gehen wir hier gerade vom absolut schlimmsten Fall aus. Dieser wird selten eintreten. Ist also eine gewisse Anstrengung über einen Zeitraum hinweg schlimmer für dich, als dauerhaft in einem treibenden Zustand zu existieren, der nichts Halbes und nichts Ganzes ist?

Wie lange dauert es über eine Beziehung hinwegzukommen oder einen neuen Job zu finden?

Das sind schlimmstenfalls ein paar unbequeme Monate. Dafür bist du aus der Situation raus, die dich dauerhaft unglücklich gemacht hat.

 

 

#9 Die 3 Fragen

 

 

Wie bereits gesagt, nimmt jeder Mensch Versagen unterschiedlich wahr.

Während sich viele über Fehler ärgern, solltest du die Erfahrung des Versagens für dich nutzen.

Viele erfolgreiche Menschen „hoffen“ in einer Sache früh Versagen zu erfahren, damit sie dieses in Erfahrung umwandeln können und daraus zu lernen.

Um diese Art des Denkens zu etablieren und positive Aspekte aus Fehlern gewinnen zu können, solltest du dir bei allem, was du als Versagen wahrnimmst 3 Fragen stellen.

 

  1. Was habe ich aus dieser Situation gelernt?
  2. Wie kann ich als Person an dieser Erfahrung wachsen?
  3. Was sind 3 positive Aspekte an der Situation?

 

 

Es ist komisch sich diese Fragen zu stellen, gerade am Anfang.

Aus einer Sache, die man selbst als Versagen abstempelt, etwas Positives zu formulieren ist nicht einfach. Dein Kopf wird sich erstmal dagegen sträuben. Aber wenn du dich weiter daran hältst, wirst du sehen, dass du aus Versagen eine Möglichkeit machen kannst.

Ein Beispiel: Du hast gerade deinen größten Kunden nach einer Präsentation verloren und versuchst etwas Positives daraus mitzunehmen.

Das wären in diesem Fall beispielsweise:

 

  1. Du hast mehr Zeit für deine kleineren Kunden
  2. Du hast jetzt die Möglichkeit andere Kunden zu akquirieren
  3. Deine Präsentation muss verbessert werden.

 

Daraus schließt sich, welche Veränderungen du machen musst, um noch erfolgreicher zu sein und deine neuen Kunden zu gewinnen.

Das Leben ist eine Serie von Erfolgen und Versagen. Viele Erfolge erreicht man im Anschluss an ein vorangegangenes Versagen.

So ist das Leben, eine Serie aus Versuchen mit unterschiedlichen Ergebnissen. Jedes Ergebnis gibt einem die Möglichkeit zukünftige Versuche besser anzugehen.

 

 

#10 Körperlich entspannen

 

 

Versagensängste können den Körper und Geist lähmen, da sie starken Stress verursachen, der sogar in Panik umschlagen kann.

Gib deinem Körper die Chance gegen den Stress anzugehen, indem du Entspannungsübungen machst.

Dabei gilt: Tu, was zu dir passt und was dich entspannt.

Das kann Meditation sein, Yoga, Qi Gong oder was ganz anderes. Das bleibt dir überlassen.

Ist dein Körper erst entspannt, wird daraus resultierend die Angst nachlassen.

 

 

Jetzt liegt es an dir, deine Versagensängste loszuwerden.

 

 

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