Wie du es meisterst, öffentlich Reden zu halten!

Du fühlst dich nervös, deine Handflächen fangen an zu schwitzen und dir dreht sich der Magen um. Du willst das auf gar keinen Fall tun.

Viele kennen diese Art der Angst, wenn man öffentlich reden soll. Ob es ein Referat in der Schule ist, eine Präsentation in einem Meeting oder eine Rede auf einer Hochzeit.

Du bist der Meinung, dass die Leute, die gut und gerne öffentlich reden dieses Talent in die Wiege gelegt bekommen haben. Das mag zwar teilweise stimmen, einigen Leuten fällt es leichter und sie haben weniger mit Lampenfieber zu kämpfen. Aber auch andere gute Redner haben Lampenfieber. Der Unterschied zwischen dir und ihnen? Das Training!

 

Redeangst ist sehr weit verbreitet und in allen Stufen, Schichten und Klassen zu finden. Egal in welchem Alter oder Berufszweig. Es ist auch egal, vor wie vielen Leuten öffentlich gesprochen werden soll.

Das Problem an dieser Angst ist, dass sie starken Einfluss auf dein professionelles und persönliches Leben haben kann.

Aber keine Sorge, es gibt Möglichkeiten diese Angst zu überwinden und ein selbstbewusster, guter Redner zu werden.

Wenn du wissen möchtest, wie du es schaffst, diese Angst hinter dir zu lassen, lade ich dich hiermit gerne ein, diesen Artikel weiterzulesen.

Der Ursprung der Redeangst

 

Der Ursprung dieser Angst unterliegt der Angst vor Ablehnung, einer der Urängste des Menschen. Das Ausstoßen aus einer Gemeinschaft bedeutete früher den sicheren Tod. Nur innerhalb einer Gruppe konnte genügend Schutz vor den Gefahren der Umwelt existieren. Deshalb passte sich die Menschen über die Zeit dem Verhalten von Gruppen an.

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Die Angst, nicht akzeptiert zu werden, setzt den Menschen so stark unter Druck, dass dieser wiederum die Angst vor dem öffentlichen Sprechen initiiert. Ähnlich wie bei den Versagensängsten ist diese oft unbegründet und liegt in der Neuheit der Situation. Vor unbekannten Menschen zu reden fällt dabei erheblich viel schwerer, als zu reden, wenn man bereits ein Teil dieser Gruppe geworden ist.

Warum es wichtig ist öffentlich reden zu können

 

Der wohl einfache und beste Grund dafür ist: Du kommst sowieso nicht daran vorbei.

Niemand kann sich davor drücken. Es wird ein Punkt in deinem Leben kommen, in dem du vor Publikum reden musst. Dabei ist egal, ob du Verkäufer bist und versuchst dein Produkt unter die Leute zu bringen, ob du bei einem Business-Meeting bestimmte Ergebnisse präsentieren sollst oder ob du eine Rede auf der Hochzeit deines Kindes halten sollst. Es wird unausweichlich dazu kommen und wenn es soweit ist, solltest du vorbereitet sein und die Fähigkeiten und das Selbstbewusstsein besitzen, öffentlich zu reden.

Das Stichwort ist Selbstbewusstsein. Durch das öffentliche Sprechen steigerst du deine Kommunikationsfähigkeiten, die sich automatisch auf deine soziale Kompetenz auswirkt. Dein Selbstbewusstsein wird gestärkt. Der Umgang mit Menschen fällt dir mit der Zeit einfach leichter. Auch in Situationen, in denen du mit Leuten, die du noch nie getroffen hast eine Konversation führen sollst, musst oder willst, fällt es dir erheblich viel leichter, den Gesprächsfluss aufrecht zu erhalten und keine unangenehme Stille aufkommen zu lassen.

Dies sorgt dafür, dass die mit dir verbrachte Zeit als angenehmer empfunden wird. Dein Selbstbewusstsein wird gestärkt.

Es wird dir in deinem beruflichen Leben helfen, daran führt kein Weg vorbei. Dabei ist völlig egal, in welchem Bereich du tätig bist.

Es hilft dir zu lernen, wie du deine Message oder deinen Standpunkt am besten rüber bringst und vertrittst. Dadurch schaffst du es, Leute auf deine Seite zu ziehen, die zuvor unentschlossen waren oder gar anders gedacht haben als du.

Das es im Verkauf von erheblichem Nutzen ist, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten zu besitzen und damit mehr Verkäufe tätigen zu können, steht außer Frage.

Es kann aber auch in anderen Berufsfeldern beispielsweise dabei helfen Aufstiegschancen wahrnehmen zu können. Deine Fähigkeit selbstbewusst und überzeugend öffentlich zu reden hilft dir dabei eine Gehaltserhöhung oder gar eine Beförderung anzusprechen.

Wenn du nie lernst, dich für ein bestimmtes Thema auszusprechen, wirst du auch keine Gelegenheit finden, Unterstützer zu finden. Niemand wird dir einfach Sachen schenken. Du musst sie dir schon nehmen. Und wenn du nicht dazu in der Lage bist deinen Standpunkt zu vertreten wird dich das sowohl im Alltag als auch im beruflichen Leben einschränken.

Sich zu zeigen und zu reden, auch mal zu widersprechen, beweist, dass du einen Standpunkt hast, den du mit deinem Wissen unterstützen kannst. Damit hebst du dich von dem Rest der Masse ab und verdeutlichst deine Qualitäten in bestimmten Bereichen.

Die Vorteile sind vielfältig und es lohnt sich definitiv an seiner Redeangst zu arbeiten.

Wie du das schaffst, zeige ich dir in den folgenden Strategien, um ein besserer Redner zu werden.

 

 

Die 4 Eckpunkte des öffentlichen Sprechens

 

Prinzipiell basiert öffentliches Reden auf 4 unterschiedlichen Aspekten.

  1. Das Ich
  2. Das Publikum
  3. Der Körper
  4. Die Sprache

 

An diesen Punkten ist erkennbar, ob jemand dazu in der Lage ist, sich selbst zu verkaufen und frei vor Publikum zu sprechen.

Natürlich gibt es auch noch andere Einflüsse, die hier nicht aufgezählt werden, wie zum Beispiel die Location oder der Grund für die Rede.

Jedoch sind diese nicht entscheidend dafür, wie du dich verkaufst.

Ob du auf einer Bühne vor einem Publikum von Tausenden von Menschen redest, oder bei der Arbeit mit deinem Kollegen ist irrelevant. Solange du diese 4 Aspekte beherrschst, wirst du als guter Redner wahrgenommen.

 

Ich gebe dir im Folgenden einige Tipps zu den jeweiligen Aspekten und werde dir damit helfen, deine Redeangst zu überwinden und dein Selbstbewusstsein zu stärken.

 

 

#1 Das Ich

 

Dieser Aspekt spielt darauf an, wie du es am besten schaffst, mental vorbereitet zu sein, um jederzeit eine Rede halten zu können, die bei den Menschen ankommt. Jeder möchte einen Eindruck hinterlassen und das lässt sich mit einer guten Ansprache sehr leicht erreichen.

Es geht hierbei also darum, wie man die Zeit vor seinen Reden nutzt, egal ob kurz- oder langfristig.

Wenn du den folgenden Strategien folgst, machst du den ersten Schritt in die Richtung eines guten Redners.

 

Lesen

Viele Leute sehen den Zusammenhang zwischen Lesen und Reden nicht.

Doch zu Lesen hilft deinen Kommunikationsfähigkeiten auf vielen Ebenen. Du erweiterst zum Beispiel deinen Wortschatz, oder verbesserst deine Grammatik. Der stetige Umgang mit dem geschriebenen Wort, automatisiert das Gesprochene. Dir fällt es grundsätzlich leichter mit Worten umzugehen und setzt diese selbstbewusster ein.

Dabei ist egal, was du liest. Wenn du dich nicht für ernste Sachliteratur begeistern kannst, dann liest du eben Science-Fiction Romane oder andere Genres. Das Thema ist erstmal nebensächlich.

Durch das Lesen lernst du den selbstbewussten Umgang mit Worten, der dich dazu bringt, die Message deiner Reden so selbstverständlich und sicher auf den Punkt zu bringen, dass du deine Zuhörer begeistern wirst.

 

Finde deinen Stil

Dieser Punkt ist enorm wichtig. Versuche niemals jemand zu sein, der du nicht bist!

Du wirst immer Redner finden, die du für besser hältst. Oder deren Stil du bewunderst.

Versuchst du jedoch etwas von diesem Stil zu kopieren, fällt das auf. Deswegen musst du selbst herausfinden, wobei du dich am wohlsten fühlst.

Halte dich an deine Stärken und spiele diese aus. Versuche nicht die Stärken anderer für dich  zu nutzen.

Dann wird dir das Publikum gespannt zuhören und deine Reden verschlingen.

 

Akzeptiere deine Angst

Sei dir darüber im Klaren, dass deine Redeangst okay ist.

Ich habe schon etablierte Top-Redner gesehen, deren Hände vor dem Auftritt zitterten.

Soviel du dich auch vorbereitest, eine gewisse Nervosität wird bleiben und das ist auch in Ordnung. Auch die besten Redner sind keine Übermenschen. Sie verspüren dieselbe Angst wie du. Jedoch überkommen sie diese immer wieder aufs Neue.

 

Das beste Mittel gegen Angst: Vorbereitung

Wie bereits gesagt, du wirst die Angst wahrscheinlich nicht vollständig ablegen können.

Jedoch kannst du die potenziellen Gefahrensituationen minimieren.

Bereite deine Rede gut vor und übe sie. Sprich 10 Mal, 50 Mal oder sogar 100 Mal durch. Egal ob vor dem Spiegel oder vor Freunden oder Familie.

Ein weiteres sehr gutes Mittel: Filme dich selbst. Auch wenn es für viele unangenehm ist Aufzeichnungen von sich selbst zu sehen oder zu hören, es lohnt sich. Du wirst deine Fehler erkennen und kannst explizit daran arbeiten.

Du solltest nicht nur die Rede selbst beherrschen, sondern auch das Thema, um das sie sich dreht.

Suche alle Informationen, die du finden kannst und arbeite diese auf. Du solltest mehr zu dem Thema wissen als die meisten im Raum.

Was dir das bringt?

Deine Angst vor dem Reden halten sinkt, da dein Selbstbewusstsein im Umgang mit diesem Thema steigt. Du bist dir sicher, dass du den Zuhörern die wichtigsten Punkte darbringst und die Rede keine Pleite wird.
Außerdem erlernst du Kenntnisse die sowohl innerhalb der Rede wichtig sein können, als auch sonst im Leben. Es ist hilfreich, dem Publikum ein paar interessante Fakten anbieten zu können, wenn die Aufmerksamkeit mal etwas nachlässt.

 

 

Visualisiere

Ich weiß, Visualisierung ist ein Thema, dass ich immer wieder anspreche. Aber das liegt daran, dass es einfach super funktioniert.

Denn wenn du eine bestimmte Situation intensiv vor deinem inneren Auge abspielst, fühlt sie sich irgendwann an wie einer Erinnerung.

Also stell dir vor, wie du vor deinen Zuhörern stehst und deine Rede hältst. Du fühlst dich gelassen und ruhig. Du bist gut vorbereitet und das Publikum hört dir aufmerksam zu.

Du bringst deine Ansichten charismatisch rüber und merkst, dass dein Publikum mit dir sympathisiert.

Stell dir dieses Szenario immer wieder vor. Gib dir selbst die Chance in dieses Szenario einzutauchen.

 

Zeit für dich

Nimm dir, bevor du öffentlich reden musst, Zeit für dich selbst. Bereite dich mental darauf vor.

Nutze die Zeit, um den Fokus zu finden und dir die Message deiner Rede zu verdeutlichen. Du möchtest, dass deine Rede die größtmögliche Auswirkung auf dein Publikum hat und das jeder einen Nutzen aus ihr zieht. Jeder soll etwas neues lernen.

Diese Zeit für dich solltest du möglichst für dich selbst und in Ruhe nutzen.

 

Nachbereitung

Ein einfaches Mittel um sich selbst zu kontrollieren ist die Nachbereitung. Du kannst beispielsweise Videos deiner Reden aufzeichnen und diese im Nachhinein analysieren und daraus lernen. Der beste Kritiker ist das eigene Auge.

Ruf dir ins Gedächtnis, welche Sequenzen beim Publikum besonders gut ankamen. Welche Gesten oder Betonungen besonders gut gewirkt haben. Diese kannst du in Zukunft immer für dich nutzen.

Nachbereitung ist die beste Vorbereitung!

 

#2 Das Publikum

 

Der zweite Aspekt sind deine Zuhörer. Es ist egal, um wie viele davon es geht. Ob du ein Bewerbungsgespräch führst oder auf einer Demonstration redest. Die Wirkungen sind dabei fast immer dieselben.

 

Was will das Publikum?

Um es in einem Wort zusammenzufassen: Erkenntnisse!

Auch wenn es sehr einfach ausgedrückt ist, geht es immer darum, neue Erkenntnisse zu erlangen.

Bist du in einem Bewerbungsgespräch, möchte dein Gegenüber Erkenntnisse darüber gewinnen, ob du in sein Unternehmen passt.

Bist du Politiker im Wahlkampf, möchten deine Zuhörer wissen, warum sie dich wählen sollten.

Das musst du dir immer vor Augen halten. Jeder einzelne Zuhörer im Raum sollte mindestens eine Erkenntnis aus deiner Rede mitnehmen. Selbst, wenn dieser über das Thema gut Bescheid weiß.

Das schöne an Reden vor Publikum ist, dass eine zweiseitige Kommunikation stattfindet. Du möchtest wissen, was das Publikum will? Dann frag sie!

Wohl eins der besten Mittel, um die Aufmerksamkeit hoch zu halten, ist das Einbeziehen des Publikums.

Bei größeren Zuschauerzahlen eignet sich beispielsweise die S-Kurven-Technik. Diese funktioniert wie folgt:

Blicke auf die Person die ganz hinten rechts in der Ecke sitzt. Nun bewege deinen Kopf langsam in einer S-Bewegung bis hin zu der Person ganz vorne links. Während du bei dieser Bewegung nur wenige Leute genauer betrachtest, wird sich jeder direkt angesprochen fühlen.

 

Du bist nicht der Mittelpunkt deiner Rede

Ich glaube dieser Aspekt wird am häufigsten unterschätzt. Es ist naheliegend zu denken, dass Alle genau darauf achten, wie man sich auf der Bühne verhält und ausnahmslos jeden Fehler bemerken und beurteilen.

Doch das ist totaler Quatsch. Die wenigsten Zuhörer sind anwesend, um dich als Person zu beurteilen, sondern das was du sagst.

Deine Aussagen sind der Mittelpunkt der Rede, nicht du selbst.

Wenn du Druck auf dich selbst ausübst, weil du möchtest, dass alle gut über dich denken, steigerst du deine Nervosität und sie endet als handfeste Redeangst.

Sei locker was dich selbst angeht, aber streng mit deinem Inhalt.

 

#3 Der Körper

 

Laut einer Studie des US-amerikanischen Psychologie-Professors Albert Mehrabian macht die Körpersprache 55% des Gesamteindruckes aus.

Du siehst also, wie wichtig dein Körper als Eckpunkt deiner öffentlichen Ansprache ist.

Wenn du es schaffst deinen Körper als Instrument deiner Rede richtig einzusetzen, bist du dem Erfolg deiner Rede einen großen Schritt näher.

 

Körperliche Reaktionen auf die Redeangst

Die körperlichen Angstreaktionen sind die gleichen, egal ob es sich bei der Angst um einer reale oder eine phantasierte Bedrohung handelt.

Die Herzfrequenz erhöht sich, die Atmung wird schneller. Das sind die normalen Reaktionen bei Angst, die jeder Mensch verspürt.

Zusätzlich dazu kann jeder Mensch unterschiedliche auf Angst reagieren.

Du stehst vor dem Publikum und fängst an zu schwitzen, dein Mund trocknet aus und dir wird übel.

Gegen den trockenen Mund solltest du mindestens eine Stunde vor der Rede aufhören Flüssigkeiten mit Zucker zu dir zu nehmen. Trink am besten stilles Mineralwasser oder Leitungswasser. Das verbessert deinen Flüssigkeitshaushalt.

Doch das wichtigste dabei ist: Wenn du dich erst daran gewöhnt hast öffentlich zu reden, verfliegt die Angst.

Und wenn das Angstgefühl nicht mehr da ist, verschwinden auch die körperlichen Reaktionen.

 

Die Gestik

Denk mal darüber nach: Wie viele Redner hast du schon gehört und von welchen ist dir ein positives Bild im Kopf geblieben?

Von denen, die sich an ihren Zettel klammern und davon ablesen?

Oder doch eher von denen, die offen vor dem Publikum stehen, Augenkontakt mit den Zuhörern herstellen und deren Körpersprache erkennen lässt, dass sie gerne über das Thema reden, welches gerade bearbeitet wird?

Du musst den Inhalt deiner Rede komplett verinnerlicht haben, damit du mit deinem Publikum interagieren kannst und mit einer einladenden und offenen Gestik Sympathie sammelst.

 

Die richtige Atmung

Die Atmung immer wieder unterschätzt. Dabei ist sie ein so wichtiger Bestandteil einer guten Rede.

Zu viele Redner rattern ihre Reden runter und es fühlt sich an, als müssten sie niemals Luft holen? Dann sind sie nach kurzer Zeit fertig, schweißnass und das Publikum hat nur die Hälfte mitbekommen.

Nutze Pausen, um zu atmen und um dem Publikum die Möglichkeit zu verschaffen den Inhalt etwas zu verarbeiten.

Wenn du dich mal verhedderst und nicht mehr genau weißt, wie es weiter geht, dreh dich kurz vom Publikum weg und atme tief ein. Das hilft dir dabei, deinen Kopf etwas frei zu bekommen und wieder von Neuem zu beginnen.

Wenn du diese Atempausen in den richtigen Momenten nutzt, eignen sie sich ideal, um wichtige Punkte zu betonen und dem Publikum die Möglichkeit zu geben, diese Informationen kurz sacken zu lassen.

 

 

#4 Die Sprache

 

Man sollte meinen, dass der Inhalt der Rede der mit Abstand wichtigste Teil einer Rede sein müsste.

Doch nach Mehrabian’s Studie macht der sprachliche Inhalt lediglich 7% des Gesamteindruckes aus.

Wichtiger ist, wie man diesen Inhalt verpackt. Ich will damit selbstverständlich nicht sagen, dass der Inhalt egal ist. Man sollte natürlich trotzdem sehr hohen Wert darauf legen, dass der Inhalt hochwertig ist.

Aber wie man diesen Inhalt verpackt ist eben entscheidender, wenn es darum geht, sich mit einer Rede zu verkaufen.

 

Lass niemals Langeweile aufkommen

Nach etwa 10 Minuten sinkt die Aufmerksamkeit von Zuhörern enorm. Wenn du deine Rede zeitlich so einteilst, dass nach 10 Minuten die wichtigsten Punkte angesprochen werden, ist das also fatal.

Einfacher ist es, wenn du Vorträge oder Reden so gliederst, dass du nach bestimmten Passagen die Köpfe der Leute „zurücksetzt“. Das kann stattfinden durch einfache Mittel wie Videos, Pausen oder dem Einbeziehen des Publikums.

Dadurch steigerst du die Kurzweiligkeit deiner Rede und gleichzeitig das Interesse deiner Zuhörer.

 

Monotonie ist verboten

Ob der Lehrer in der Schule, ein Museumsführer oder sonst wer. Jeder von uns wurde schon ein Mal mit einem Vortrag in absoluter Monotonie gequält. Sei nicht diese Person!

Es ist simpel die eigene Tonlage aufzulockern, Pausen an den richtigen Stellen zu machen und damit Stille zu fördern. Diese Stille steigert die Aufmerksamkeit. Der Gedanke dahinter ist die Ruhe vor dem Sturm. Es ist ein häufig eingesetztes Stilmittel in der Kunst und im Schauspiel.

Auf die Ruhe folgt der Knall!

Du bist ein lebendes Wesen mit einem Publikum von lebenden Wesen. Also gestalte deine Rede auch lebendig.

 

Humor ist ein Wundermittel

Nutze kleine Witze, Sprüche oder Anekdoten, um eine Verbindung zum Publikum herzustellen.

Kleine Lacher oder selbst ein kurzes Lächeln wirken Wunder auf die Wahrnehmung der Rede.

Zwinge dich also auch selbst zu lächeln. Übe es. Stell dich vor den Spiegel und lächle dich selbst an. Es wird vermutlich erst befremdlich auf dich wirken. Aber du gewöhnst dich daran.

Wenn du auf der Bühne oder sonst wo mit einem Lächeln reden kannst, verschaffst du dir die Sympathie der Zuhörer.

 

Das Wichtige zuerst

Wie bereits gesagt, wird dir nicht durchgehend dieselbe Aufmerksamkeit zuteil werden, wie zu Beginn deiner Rede. Also packe die wichtigsten Punkte deiner Rede in den Anfang. Wichtig ist dabei, dass du bei diesen Punkten kristallklar bist. Es dürfen keine Fragen offen bleiben.

Wenn du dann irgendwann kleinere Teile vergisst oder weglassen musst, ist es nicht tragisch. Schließlich hast du die wichtigen Punkte bereits abgearbeitet und du weißt, dass die Zuhörer sie aufgenommen haben.

Notier dir dazu am besten die wichtigsten Punkte deiner Rede. So kannst du auch immer wieder auf sie verweisen.

 

 

 

Versuche diese Strategien anzuwenden und du wirst sehen, wie schnell du selbstbewusster im Umgang mit anderen Menschen wirst und wie du deine öffentliche Redeangst überwinden kannst.

 

Jetzt liegt es an dir!

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Comments
  • Uwe Hampel
    Antworten

    Menschliches Verhalten und Empfinden werden zu über 90 Prozent auf der unbewussten Ebene generiert. Anders ausgedrückt: Über 90 Prozent von allem was wir tun, macht unser Gehirn quasi ganz ohne uns. Und es fragt uns auch nicht, ob uns das gefällt, was es für uns tut. Das gilt auch bei Redeangst und Lampenfieber. Wer seine Redeangst überwinden möchte, sollte Sie sich mit den unbewussten Prozessen befassen. Denn auf der bewussten Ebene ist es für viele Betroffene durch Atemübungen, Entspannungstechniken, Autogenem Training, Rhetorik-Kursen usw. nicht möglich, ihre Schwierigkeiten aufzulösen. Ich halte es für reine Zeitverschwendung, es dann damit zu versuchen.

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