Die Macht der Entscheidung

Entscheidungen treffen. Manchmal fällt es uns schwer, manchmal tun wir es ohne darüber nachzudenken. Unser gesamtes Leben besteht aus Entscheidungen, die wir treffen, getroffen haben und treffen werden.

Verhaltensforschern zufolge treffen wir etwa 20.000 Entscheidungen pro Tag!

Manche davon sind vorausschauend und gut geplant. Andere sind intuitiv, vom Bauchgefühl entschieden. Putzt du dir morgens die Zähne, hast du eine Entscheidung getroffen. Milch oder keine Milch in den Kaffee? Das Brötchen süß oder deftig? Du siehst worauf ich hinaus will? Alles was du tust ist ein Resultat deiner Entscheidungen.

Die Entscheidung ist die Brücke von deinen Gedanken zu deinen Taten.

 

Die 2 Arten von Entscheidungen

 

Entscheidungen können auf zwei Arten getroffen werden: Bewusst oder unbewusst. Oder auch Kopf- bzw. Bauchentscheidung genannt.

Die bewusste Kopfentscheidung kann man als überlegten, ausgewogenen Entschluss bezeichnen. Wir beziehen die potentiellen Resultate mit in die Entscheidungsfindung ein und treffen die Entscheidung anhand der vorliegenden Informationen.

Diese Art wird auch häufig mit der Zielsetzung assoziiert.

Lies zu diesem Thema meinen Blog-Artikel: Zielsetzung – 11 Tipps mit denen du alle Ziele erreichst.

111 Motivationsschritte

Trage hier deine Daten ein und fordere Christian Bischoffs 111 Motivationsschritte an

Wenn wir uns ein Ziel setzen, entschließen wir, eine bestimmte Folge an Aktionen durchzuführen, um am Ende ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Wir treffen also eine Entscheidung.

Jeder Mensch hat ein bestimmtes Ziel. Egal, ob es um Erfolg geht, ob man abnehmen will, oder eine bestimmte Fähigkeit erlernen. Trotzdem fällt es den meisten Leuten extrem schwer dieses Ziel zu erreichen. Schuld daran sind häufig unsere unbewussten Entscheidungen.

Nehmen wir einfach mal als Beispiel an, du würdest abnehmen wollen. Du steckst dir deine Teilziele, die dich zum großen Ziel hinführen sollen. Soweit so gut. Doch plötzlich erwischst du dich dabei, wie du mal das Training ausfallen lässt, oder zum Junkfood greifst. Das passiert ohne das du dich bewusst dafür entschieden hast, es passiert unbewusst.

Das liegt an deinem Unterbewusstsein, das kommt nämlich gut klar damit zu essen, was nicht gut für dich ist.

Und bei den meisten Leuten gewinnt am Ende leider das Unterbewusstsein.

Wenn du dir jedoch klar machst, das jede Entscheidung bedeutet, dass du die Konsequenzen akzeptierst, wird deine Erfolgsrate steigen.

Das liegt daran, dass du mehr Klarheit darüber erlangst, welche Auswirkungen Entscheidungen haben können. Dein Unterbewusstsein „überrascht“ dich nicht mehr so häufig.

 

Wie treffe ich gute Entscheidungen?

 

Die Frage ist grundsätzlich schwer zu beantworten, da sie sehr subjektiv ist.

Ich finde auf jeden Fall, dass die Entscheidungen, die ausschließlich aus dem Kopf, also dem Verstand getroffen werden, unbefriedigend sind. Das Gleiche gilt jedoch auch für reine Bauchentscheidungen.

Wahrscheinlich hatte jeder einmal eine solche Beziehung bzw. ein solches Problem bei der Partnerwahl:

Die Emotionen sind da. Man ist wahnsinnig verliebt in die andere Person und alles läuft am Anfang super. Aber irgendwann merkt man, dass es zwischenmenschlich eigentlich gar nicht so passt und man sich von dem Bauchgefühl hat verleiten lassen.

Oder man denkt auf allen Pros und Kontras rum und entscheidet sich am Ende gegen einen potentiellen Partner, merkt dann aber nach einer Weile, dass einem diese Person fehlt und man ist der Meinung die falsche Entscheidung getroffen zu haben.

Man sieht also, dass beide Entscheidungs-Arten für sich allein nicht zwingend zu einem positiven Ergebnis führen müssen. Doch es gibt noch einen schlimmeren Ausgang. Und das ist gar keine Entscheidung zu treffen. Nichts ist schlimmer als auf der Stelle zu treten und sich damit nicht fortzubewegen. Meist führt das zu größeren Problemen, als eine schlechte Entscheidung zu treffen.

Was machen wir also? Wir müssen versuchen, diese beiden Arten der Entscheidungsfindung zusammen zu bringen.

 

Zusammenarbeit von Kopf und Bauch

 

Die beste Art für dich eine Entscheidung zu treffen ist normalerweise die, wenn du sie logisch begründen kannst und für richtig empfindest und gleichzeitig dabei ein gutes Gefühl hast.

Nehmen wir die Jobsuche als Beispiel:

Du brauchst ein Einkommen, also sagt dein Verstand dir: „Such dir einen Job!“

Du gehst also auf die Suche nach einem Job und findest auch einen. Du bekommst ein Angebot vom Arbeitgeber, dass du den Job haben kannst.

Dein Bauch könnte darauf vorerst mit Ablehnung reagieren und im Endeffekt dafür sorgen, dass du dich in diesem Job von Tag zu Tag unwohler fühlst und damit unglücklicher wirst. Benötigst du diesen Job jedoch, ist es wichtig, deinen Bauch davon zu überzeugen, dass dieser Job gut für dich ist.

Das ist allein häufig schwer. Lass dir zur Not von Familie, Freunden oder Bekannten helfen. Zusammen könnt ihr eine Strategie entwickeln, die den Job auch für euren Bauch attraktiv gestaltet.

Gestalte deinen Arbeitsplatz, wenn möglich, nach deinen Vorstellungen. Oder höre leise deine Lieblingsmusik, wenn der Job es zulässt. Dein Kopf weiß, dass die Entscheidung die richtige war. Jetzt musst du nur dafür sorgen, dass der Bauch mitspielt.

Die Zusammenarbeit dieser beiden Faktoren ist bei der Entscheidungsfindung sehr wichtig, da deine Entscheidung dich sonst unglücklich machen kann.

 

Angst vor der Entscheidung

 

Die meisten Probleme bei der Entscheidungsfindung macht häufig die Angst. Diese zeigt sich auf unterschiedliche Arten und Weisen, führt jedoch meistens dazu, dass eine Entscheidung herausgezögert oder sogar ganz aufgegeben wird.

Diese Angst bezieht sich jedoch normalerweise nicht auf die Entscheidung selbst, sondern viel mehr darauf, dass die falsche Entscheidung getroffen werden könnte. Man fordert von sich selbst die richtige Entscheidung zu treffen.

Je nachdem, wie hoch die Bedeutung ist, die wir den Resultaten einer potentiell falschen Entscheidung geben, steigt oder sinkt die Angst. Doch durch das hinauszögern eines Entschlusses vergessen wir häufig, dass auch keine Entscheidung zu treffen eine Konsequenz mit sich bringt. Teilweise sind diese Konsequenzen noch schlimmer als die der angeblich falschen Entscheidung.

Doch welche Ängste spielen eine Rolle dabei, wenn man möglicherweise eine falsche Entscheidung treffen könnte?

  • Angst vor Ablehnung
  • Angst vor Kritik
  • Angst vor Fehlern
  • Angst vor Verantwortung
  • Angst vor Versagen
  • Angst nicht mit den Konsequenzen zurecht zu kommen
  • Angst vor Verlust

 

Zu der Verlustangst:

Die Entscheidung für etwas, bedeutet normalerweise auch direkt die Entscheidung gegen alles andere. Leider beachten Menschen häufig eher den Verlust als den Gewinn. Man trauert dem nach, was hätte sein können. Dadurch treffen wir häufig kurzfristige Entscheidungen, die schnelle Belohnung versprechen, meist aber nicht anhaltend sind.

Ein Beispiel: Du möchtest dir einen neuen Laptop anschaffen. Jetzt stehst du vor der Wahl. Windows? Apple? Klein? Groß? Weiß? Schwarz?

Der Moment in dem du dich entscheidest ist nicht nur eine Entscheidung für diesen Laptop, sondern auch gegen die anderen. Jetzt beginnst du dich zu fragen, ob die Entscheidung die richtige war und stellst dir vor, wie viel schöner und besser die anderen Laptops doch wahrscheinlich sind. Stattdessen solltest du dich einfach darüber freuen, dass du dir einen neuen Laptop gekauft hast.

 

Kurz gesagt: Wir haben Angst unsere Entscheidung im Nachhinein zu bedauern.

All das ist jedoch erlernt. Entweder wurde man als Kind für Fehler bestraft oder abgelehnt, oder man hatte zuhause nie selbst die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen. Beide Aspekte können zu heutigen Entscheidungsängsten führen.

 

Strategien zur Entscheidungsfindung

 

Entscheidungen haben einen enormen Einfluss auf unser Leben und dennoch fällt es so vielen von uns schwer, sie zu treffen.

Für diejenigen, die Probleme damit haben, große Entscheidungen zu treffen, möchte ich jetzt ein paar Strategien erklären, die hilfreich sind, um seine Entscheidungs-Schwierigkeiten zu überwinden.

 

Vereinfache das Problem

 

Wir sehen viele Problemstellungen als riesige, komplexe Zusammenhänge an, die sich nur lösen lassen, wenn man alle Faktoren mit einrechnet. Dadurch fällt es uns schwer, die Konsequenzen zu visualisieren. Können wir die Konsequenzen nicht abschätzen, so können wir keine Entscheidung treffen.

Also schieben wir das Problem auf und hoffen, dass es sich von selbst löst. (Spoiler: Das tut es nicht!) Wir begründen das Aufschieben damit, dass wir die Möglichkeit haben weitere Informationen zu sammeln. Das Problem ist, dass all diese Informationen keinen Wert haben, wenn wir uns letztendlich weigern, die Entscheidung zu treffen.

Um dies zu umgehen, brichst du das Problem am besten auf einige, einfache Teile herunter. Um dies zu tun musst du einige Kriterien priorisieren. Anhand dieser Kriterien entscheidest du. Setz dir dafür ein zeitliches Limit. Sag dir selbst, dass du in 3 Tagen um 16:00 Uhr oder zu sonst einer Zeit deine Entscheidung getroffen haben wirst. Bis dahin überlegst du anhand deiner Kriterien, wie du dich entscheiden wirst.

Ein kleiner Rest Unsicherheit ist nicht zu umgehen. Nicht alles lässt sich perfekt vorhersagen.

Wichtig ist, dass du das akzeptierst.

 

Überlege dir, was DU willst

 

Soziale Konventionen und Normen fremdbestimmen das Leben vieler Leute. Sei keiner von ihnen.

Triff deine Entscheidungen nicht anhand dessen, was von der Gesellschaft am meisten akzeptiert wird. Triff deine Entscheidungen nicht anhand der Werte anderer Leute. Triff deine Entscheidungen lediglich anhand dessen, was DU möchtest.

Damit will ich dich nicht dazu bringen, eine Nach-mir-die-Sintflut-Einstellung anzunehmen. Es ist wichtig, dass du Rücksicht nimmst und nicht die Wertschätzung anderer Leute verlierst. Diese Aspekte sind beide wichtig für eine funktionierende Gesellschaft.

Ich möchte, dass du dir ganz genau überlegst, was es ist, das du mit deiner Entscheidung erreichen willst.

Nur du bestimmst darüber, wie dein Leben verläuft. Also gehe tief in dich, überlege dir, welche Option DIR am besten gefällt und entscheide dich.

 

Verabschiede dich vom Schwarz-Weiß Denken

 

Meistens sehen wir Entscheidungen so, dass die eine Option die andere ausschließt.

Ist der Mensch gut oder schlecht? Muss Sicherheit Freiheit einschränken?  Heißt zu kontrollieren nicht zu vertrauen?

Bei allen Fragen dieser Art nehmen wir im Normalfall eine der beiden Positionen ein. Doch wir vergessen dabei, dass diese Optionen koexistieren können.

Der Mensch wird nicht gut oder schlecht geboren. Er ist neutral. Anhand der Ereignisse und Erfahrungen im Laufe seines Lebens, bildet er eine Denkweise aus.

Wenn du eine Entscheidung triffst, solltest du also genau überlegen, ob sich die beiden Optionen wirklich ausschließen, oder ob es nur auf den ersten Blick so wirkt.

Meist möchten wir ein Ergebnis, dass beiden Ansprüchen genügt. Warum können wir nicht frei und sicher sein?

Um dies zu erreichen, musst du also einen Kompromiss finden.

 

Bring Verstand und Gefühle zusammen

 

Wie treffe ich gute Entscheidungen? Durch Zusammenarbeit von Kopf und Bauch, von Verstand und Gefühl.

Um dir über deine Gefühle zu den Optionen klar zu werden solltest du die Alternativen visualisieren. Welche Emotionen lösen die Alternativen aus? Notiere dir, wie du dich bei den jeweiligen Möglichkeiten gefühlt hast. Jetzt musst du nur noch deinen Verstand befragen.

Das wohl einfachste Mittel hierzu ist die gute, alte Pro- und Kontra-Liste.

Nehmen wir an, du suchst einen Job. Schreib dir alle Kriterien, die für dich wichtig sind auf einen Notizzettel. Wenn du alle zusammengetragen hast, ordne diese in deine Pro- oder Kontra-Liste ein.

Der Job ist in deine direkten Nähe, also kein nerviger, langer Weg zur Arbeit? Super, ab zu den Pros!

Der Job deckt sich nicht wirklich mit deinem Interessenbereich? Schade, ab zu den Kontras!

Wenn du alle Kriterien eingeordnet hast, hast du eine visuelle Hilfe, um deine Entscheidung zu treffen. Jetzt musst du dies nur noch mit deinem Bauch in Einklang bringen.

 

Schlaf drüber!

 

Ich werd‘ mal ’ne Nacht drüber schlafen.

Eine Aussage, die selten ernst genug genommen wird. Es ist außerordentlich hilfreich, sich Zeit zu nehmen, um schwierige Entscheidungen zu treffen.

Im Schlaf ist unser Gehirn sehr aktiv. Es bearbeitet all das, was wir am Tag erlebt haben. Unwichtiges wird ausgesiebt, Zusammenhänge werden geschaffen, Erinnerungen werden gefestigt.

Unser Unterbewusstsein ist im Schlaf höchst aktiv und kann absolut essentiell auf die Entscheidungsfindung wirken. Gerade wenn wir dösen oder in der Einschlaf- oder Aufwachphase sind, ist unser Gehirn höchst aktiv.

Man erzählt sich, dass Albert Einstein diese Methode bewusst genutzt hat, um zu besseren Erkenntnissen zu kommen.

Er nahm seinen Schlüsselbund in die Hand und legte sich hin. Dabei positionierte er die Hand mit dem Schlüsselbund außerhalb des Bettes über dem Boden. Dann döste er vor sich hin, den Schlüsselbund in der Hand. In dem Moment, wo sein Körper in eine tiefere Schlafphase überging und seine Muskeln entspannte, fiel ihm der Schlüsselbund aus der Hand, krachte auf den Boden und weckte ihn.

 

Das 10-10-10 Prinzip

 

Suzy Welch, die Frau des ehemaligen General-Electric-Chefs, entwickelte das sogenannte 10-10-10 Modell. Es soll helfen, Entscheidungen schnell und möglichst einfach treffen zu können. Die jeweiligen Zehnen stehen für einen Zeitwert:

  • Wie ist die Auswirkung der Entscheidung in 10 Tagen?
  • Wie ist sie in 10 Monaten?
  • Und wie ist sie in 10 Jahren?

 

Klingt sehr einfach, oder? Ist es auch.

Dennoch wird der Blick auf die Zukunft gelenkt und die Entscheidung wird vor einem anderen Hintergrund getroffen.

Gehen wir wieder auf die Jobsuche ein. Wenn du auf der Suche bist und ein Angebot, möglicherweise sogar mehrere Angebote, vorliegen hast, nutze das 10-10-10 Modell, um zu sehen, welcher Job langfristig die besten Chancen bietet. Welcher der Jobs passt zu deinen Plänen?

 

Fazit

 

Du siehst also, worauf Entscheidungen basieren können, wodurch sie beeinflusst werden und hast zusätzlich etwas Hilfe dabei, sie selbst zu treffen.

Wenn du also Entscheidungs-Schwierigkeiten hast, diese jedoch nicht herauszögern möchtest oder per Zuafll einen Entschluss fassen möchtest, kannst du die genannten Strategien ja einfach mal ausprobieren. Vielleicht helfen sie dir ja.

 

Ab jetzt liegt es an dir!

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Showing 3 comments
  • Michael Taube
    Antworten

    Hallo Christian,

    danke für diesen klaren und nützlichen Post. Mir gefällt es sehr, dass du zuerst die Ursachen dafür erklärst warum es überhaupt zu Entscheidungsschwierigkeiten kommen kann. Ein wesentlicher Schritt zur Veränderung ist ja erst mal die Bewusstwerdung und die Findung der Ursachen.

    Die Strategien die du Vorschlägst um eine Entscheidung treffen zu können leuchten mir alle samt ein. Vor allem „Das 10 – 10 – 10 Prinzip“ spricht mich sehr an und werde ich im Hinterkopf behalten. Mir fällt zur Strategie „Bring Verstand und Gefühle zusammen“ noch ein, dass es auch möglich ist auf die tieferliegenden Bedürfnisse zu schauen die sich eben durch eine Entscheidung erfüllen würden oder eben nicht. In den meisten Fällen ist ein Bedürfnis stärker als die anderen und so fällt eine Entscheidung dann leichter.

    Eine Methode die ich gerne benutze ist das „Systemische Konsensieren“, welches eigentlich für Gruppenprozesse Anwendung findet, doch es funktioniert auch ganz gut für Entscheidungen die man allein trifft. Dabei schreibe ich alle Optionen auf die mir einfallen und bewerte die Möglichkeiten mit einer Skala von 0-10. 0 = ich habe gar keinen Widerstand bei dieser Entscheidung und 10 = keine 10 Pferde bekommen mich dazu das zu tun. Durch dieses Rating ermittle ich die Entscheidung, mit der ich am besten leben kann.

    Hast du schon einmal Erfahrungen mit diesem Konzept gemacht?

    Danke nochmal Christian für diesen sehr klaren, strukturierten und hilfreichen Post.

    Viele Grüße,
    MIchael

  • Torsten
    Antworten

    Hallo Michael,

    läuft man da nicht „Gefahr“ den alten Verhaltensmustern auf den Leim zu gehen? Sicher ist es fürs erste befreiend, so zu einer Entscheidung zu kommen. Wie sieht es mit dem Blick in die Zukunft aus? Wie hoch ist die Chance, dass ich mich mit einer auf diesem Weg getroffenen Entscheidung auch noch in 10 Jahren belohne?

    Vieles habe ich von Daniel Kahnemann (https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Kahneman) gelernt. Konkret kann ich sein Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ sehr empfehlen. Daraus habe ich auch etwas über den schnellen und kurzen Erfolg bzw. Belohnung und die verschiedenen (unvernünftigen) Ängste gelernt.

    noch etwas persönliches an Christian: bieten Sie auch Seminare in den neuen Bundesländern an? Das wär was.

  • Curious
    Antworten

    Sehr richtig, Christian, deine Überlegungen. Am wichtigsten finde ich, dass man sich überhaupt mit dem eigenen Prozess Entscheidung Treffen auseinandersetzt und darüber nachdenkt. Nur so kann man Verantwortung übernehmen.

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