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Newsletter Leseprobe

(vom 30. Dezember 2015)

WAS IST WIRKLICHER ERFOLG?

Liebe(-r) Leser,

dieser Newsletter war dieses Jahr einer der gefragtesten. Es lohnt sich, seine Botschaft zum Jahreswechsel zu reflektieren. Ich wünsche Dir ein erfolgreiches und gesundes 2016, in dem wir uns hoffentlich persönlich begegnen.

Ich bekam eine Email von einem jungen Mann. Anfang 20. Begeistert von meinen Büchern. Schreibt, er überlegt sich, sich für mein Seminar anzumelden. Und dann schreibt er weiter, er müsse nur sicher wissen, dass ich ihm helfen könne. Sein Ziel wäre, ein weltberühmter Snooker-Spieler zu werden, möglichst die Nummer 1 der Welt und damit reich, berühmt und erfolgreich zu werden. Ob mein Seminar DIE KUNST, DEIN DING ZU MACHEN ihm da weiterhelfen würde.
Meine Antwort:

Nein – ich kann Dir nicht helfen.

Ich möchte Dir nicht helfen. Weil Dein Wunsch ist die zukünftige Ursache von purem Frust, Enttäuschung und Mindertigkeitsgfeühlen. Ich kann Dir helfen besser zu werden. Der Beste zu werden, der DU sein kannst. Doch ich kann Dir nicht helfen, der Beste der Welt zu werden. Erfolg bedeutet, ein persönlich gesetztes Ziel zu verfolgen. Den Fehler, den Du machst ist, dass Du ein Ziel verfolgst, an dem Du (fast) nur scheitern kannst, weil Du Dich mit anderen vergleichst. Wenn Du der beste Snooker-Spieler werden möchtest, der DU werden kannst, dann bist Du bei mir richtig. Ein anderer will vielleicht der beste Musiker werden, der er sein kann. Oder die bestmögliche Schriftstellerin, Tänzerin, Schauspielerin, die in Dir steckt. Da kann ich auch helfen. Oder der beste Verkäufer, der Du sein kannst – da helfe ich Dir auch.
Doch das hat nichts damit zu tun, der Beste von allen zu sein – denn das ist Dein Ego.

Dein Ego macht Dich auf Dauer immer unglücklich.

Ich sage nicht, dass Du auf diese Dinge verzichten sollst, wenn sie kommen. Wenn als Nebenresultat raus kommt, dass Du wirklich der beste Snooker-Spieler der Welt wirst, wunderbar – doch die Wahrscheinlichkeit ist äußerst gering. Weil auf dem Olymp kann nur ein einziger stehen – da müssen 6 Milliarden andere Menschen scheitern.
 
Für jeden Berg, den Du besteigst, wirst Du irgendwann auch wieder ins Tal müssen. Du kannst nicht der bestmögliche Snookerspieler werden, wenn Dein eigentliches Ziel im Kopf ist, reich und berühmt zu werden. Du kannst als Musiker nicht auf Dauer mit Deiner Musik verschmelzen, wenn Dein eigentliches Ziel Anerkennung, Ruhm und Applaus sind. Deine ganze innere Energie geht ja ständig in eine andere Richtung. Ein Snookerspieler braucht seine gesamte Energie für Snooker. Ein Musiker für seine Musik. Und ein Maler fürs Malen. Der Reichtum, die Anerkennung und das Podest können sich irgendwann einstellen, doch das kannst Du nicht erzwingen.
 
Doch fast jeder will genau das. Ja, es ist gesellschaftlich akzeptiert. Jeder ist in Konkurrenz mit dem anderen, weil er das mit Erfolg verwechselt. Schneller, höher, weiter als die anderen. Ob mit fairen oder unfairen Mitteln, ist am Ende egal. Der Erfolg heiligt die Mittel. Die einzige Frage, die Du im Kopf hast ist: wie komme ich an die Spitze? Und es ist logisch, dass an die Spitze nur ganz wenige kommen. Schau mal, es können nicht alle auf der Spitze des Mount Everest stehen. Da ist nicht genug Platz da oben. Da kann nur einer stehen. Vielleicht auch 2 oder 3, oder 10. Aber nicht alle. Erst wenn einer wieder vom Gipfel runter ist, kommt der nächste hoch. Genauso läuft es im Leben. Selbst wenn Du auf dem Snooker-Gipfel stehst, wird nach einer gewissen Zeit jemand kommen, der Dich von diesem Gipfel wieder runter stößt…
 
Was glaubst Du, was ändert sich, wenn Du da als Snooker-Spieler ganz oben stehst und reich und berühmt bist? Ich verrate es Dir: Nicht viel! Vielleicht bist Du für eine kurze Zeit glücklich. Dieses Gefühl lässt schnell nach. Weil es ein Glücksgefühl ist. Gefühle sind nie dauerhaft. Deine innere Leere wird immer bleiben. Weil Dir das keine Erfüllung gibt.
Was glaubst Du, warum begehen so viele Stars Selbstmord? Z.B. Sängerin Amy Whitehouse, Schauspieler Robin Williams und wie sie alle heißen?

Weil ihre Seele krank ist. Sie haben sich selbst verloren.

Robin Williams… selbst die Zeitungen haben noch seinem Selbstmord geschrieben: als der letzte Witz gemacht war und die Kameras ausgingen, fiel er in eine tiefe Einsamkeit, aus der er nicht in der Lage war, sich selbst raus zu holen.

Ruhm, Reichtum, Anerkennung, der Beste zu sein, geben Dir alle keine Erfüllung. Weil, wenn Du ganz oben stehst, dann hast Du Angst, dass jetzt andere kommen und Dich vom Thron stoßen. Du damit wieder verlierst, was Du gerade gewonnen hast. Wenn Du ganz oben stehst. Dann stehst Du ganz oben. Das ist auch alles. Und jetzt?

In Wirklichkeit sind Ruhm, Macht und Reichtum nicht die zentrale Bedeutung. Worauf es ankommt (deshalb ist das ein Hauptfokus in DIE KUNST, DEIN DING ZU MACHEN): macht es für Dich Sinn? Gibt es Dir einen wahren Lebenssinn? Bist Du glücklich und voll im Moment, wenn Du Deiner beruflichen Leidenschaft folgst?

Wenn Du Snooker spielst, bist Du glücklich? Verlierst Du Dich in der Zeit? Willst Du der Beste werden, der Du sein kannst, weil Du mit Deinem Cö und dem Spiel verschmilzt, die Magie dieses Sports bis ins letzte Detail beherrschen willst? Erfüllung spürst Du, wenn Du mit Deiner Sache verschmilzt. Deshalb muss Dein Beruf Deine Berufung sein.

Also, ich kann Dir helfen, wenn Du der Beste sein willst, der Du sein kannst, weil das ist eine Charakter- und Einstellungsfrage. Ja, wenn das Dein Ziel ist, dann komm auf mein Seminar, denn dann bist Du da richtig.

Vor einigen Jahren sagte ein begeisterter männlicher Seminarteilnehmer zu mir: „Christian, Du kannst der Beste in Deiner Branche werden. Du hast alles, was es dazu braucht.“ – Ich schaue ihn an und frage ihn: „Was heißt das, der Beste? Wie definierst Du das?“ – Er überlegt: „Na, der Größte von allen.“ – Meine Antwort: „Danke für Dein Lob, doch das kann und wird nie mein Ziel sein. Mein einziges Ziel ist, so gut zu werden, wie ich werden kann. Das erfüllt mich.“

Dein
Christian Bischoff